
Nach Björk und Sigur Ros könnte Ölvis der nächste musikalische Exportschlager aus Island werden. Dahinter verbirgt sich Orlygur Thor Orlygsson der zwar mit dem Namen seines Projekts auf den King of Rock´n Roll anspielt, jedoch auf seinem ersten Longplayer "Bravado" musikalisch ganz andere Akzente setzt. Post-Rock könnte man das wohl nennen, durchzogen von Synthflächen die an die frühe elektronische Musik der 70er erinnert. Tangerine Dream und Pink Floyd Fans könnten hier also auf Ihre Kosten kommen. Nicht umsonst wurde die Platte sicher auch dem 2006 verstorbenen Floyd Genie Syd Barrett gewidmet. Ergänzt wird das Gesamtbild des Albums durch sehr melancholische, melodische und atmosphärische Vocals in isländischer Sprache. [8/10]
[
Resonant Label]
[
Ölvis @ MySpace]